Buchstabe / P
paternal
väterlich; hier bezüglich des Elterninvestments (Aufwands), die genetische Väter für ihren eigenen Nachwuchs aufbringen. Tatsächlich ist jedoch oft nicht entscheidbar, ob Investition männlicher Tiere zum Nutzen von Jungtieren tatsächlich in den Bereich von biologischen Vater – Kind Beziehungen fallen, da die Verwandtschaftssicherheit häufig nicht gegeben ist, welches auf nahe Verwandte gerichtet ist, strukturell oft mit väterlichen Verhalten identisch ist.
pathisch
sich in andere hineinversetzend (Kommunikation)
persistieren jugendlicher Merkmal
Lebenslanges Bestehenbleiben von Jungtiermerkmalen. (bei Haustieren)
Phänotyp
Jeder messbare Aspekt im Erscheinungsbild eines Organismus; eine Eigenschaft, die durch Wechselwirkung zwischen den Erbanlagen und der Umwelt, während der Entwicklung eines Individuums entsteht.
phänotypische Varianz
Varianz (Erwartungswert) eines genetisch determinierten Merkmals.
Phylogenese
Entwicklung der biologischen Stammesgeschichte.
Physiologie
Lehre von den Funktionen und Leistungen von Lebewesen (Stoffwechsel, Bewegung, Erzeugung und Tätigkeit von Hormonen, Aufnahme, Verarbeitung und Weiterleitung von Reizen u.a.
Polyandrie
Polygames Paarungssystem, bei dem sich ein Weibchen mit mehreren Männchen paart. Eine sexuelle Partnerschaft besteht also zwischen einem Weibchen und mehreren Männchen.
Merkmalsausbildung, beruht auf einer großen Anzahl von Genen.
Polygynie
Paarbindung zwischen einem Männchen und mehreren Weibchen; sog. Einmann-gruppe
Population
Gesamtheit aller Individuen einer Art in einem bestimmten Gebiet, die eine Fort-pflanzungseinheit bildet und von anderen Populationen mehr oder weniger getrennt ist.
Präadaption
Bezogen auf die Entstehung von Kommunikationssystemen: Von der Selektion begünstigt sein, werden jene Individuen, die ein Empfängersystem für ein zunächst unwillkürliches Begleitverhalten einer Handlung, ein Präsignal entwickeln. Präadaptive Eigenschaften (Eignungen) für die Domestikation haben viele soziale Arten, da Men-schen gleichfalls gesellig leben und interspezifische (zwischenartliche) Sozialisierungen so leichter sind. Ein Paradebeispiel dafür sind Haushunde.
präfrontaler Cortex
Beginn im Frontallappen (Stirnlappen) der Hirnrinde höherer Säugetiere; sie liegt vor den Rindenarealen, die für die Motorik zuständig sind. Es ist für kognitives Verhalten und Handlungsplanung verantwortlich, vermittelt Arbeitsgedächtnis und Aufmerksam-keitsprozesse und kann im erweiterten Sinne dem Limbischen System zugerechnet werden.
Promiskuität
Fortpflanzungssystem, bei dem keine dauerhaften Paarbeziehungen eingegangen werden.
Proprio(re)zeptiv
Eigenreflex; Reflexe, deren Rezeptoren im Erfolgsorgan vorhanden sind, gekenn-zeichnet durch sehr kurze Reflexzeit.
proximate Ursache des Verhaltens
eine unmittelbare Ursache, die sich auf die internen Vorgänge der Verhaltenssteuerung bei einem Individuum in einer bestimmten Situation bezieht.






















