Buchstabe / K
Klassische Konditionierung
Eine Form des Lernens, in deren Verlauf ein Verhalten, das normalerweise durch einen natürlichen Reiz ausgelöst wird (wie etwa der Speichelfluss bei der Wahr-nehmung von Nahrungsreizen), auch durch zuvor indifferente Reize (etwa den Klang einer Glocke oder ein Lichtsignal) hervorgerufen werden kann, wenn diese vorüber-gehend zeitlich eng zusammen mit dem natürlichen Reiz geboten werden.
Kognition
Sammelbegriff für alle Vorgänge oder Strukturen, die mit dem Gewahrwerden und Erkennen zusammenhängen (Wahrnehmung, Erinnerung, Wiedererkennen, Vorstellen, Begriff, Gedanke, Vermutung, Erwartung, Plan und Problem-lösen).
Soziale Kognition
Forschungsgebiet, das sich mit dem Verständnis von Individuen und sozialen Vor-gängen befasst: Rollenübernahme, Empathie (Fähigkeit, sich in die Gestimmtheit anderer zu versetzen), moralanaloges Verhalten.
Kommunikation
die kooperative Signalübertragung von einem Signalgeber auf einen Signalempfänger.
Kompetition
Streit um eine Ressource oder einen sozialen Status, der zum Kampf führen kann. Gegnereinschätzung und Ressourcenwert spielen eine entscheidende Rolle für eine positive Bilanz im Verhältnis Kampfertrag / Kampfkosten.
Konfliktverhalten
Verhaltensweisen, die auftreten, wenn bei einem Tier zwei Motivationssysteme gleichzeitig aktiviert sind (z.B. sozial unsichere Hunde zeigen bei der Begrüßung nicht selten Intentionen des Imponierens und des Rückzugs, bevor sie etwas völlig Unpassendes tun, sie graben etwa oder zupfen Grashalme ab).
Kontext
Zusammenhang. Der situative Kontext ist unverzichtbar zur Deutung tierlichen (hundlichen) Verhaltens.
Kontiguität
Zeitliches Zusammensein verschiedener Erlebnisinhalte (Kommunikation).
Kontingent
Aufeinander abgestimmt (Kommunikationsmerkmal)
Konvergente Entwicklung, Konvergenz
Die unabhängige Entstehung ähnlicher Merkmale bei verschiedenen Arten bzw. Haustierrassen. Sie erfolgt oft infolge der Nutzung ähnlicher ökologischer Nischen und der Einwirkung ähnlicher Selektionsdrücke (Zuchtauswahlkriterien, z.B. nach dem Exterieur). Das Resultat sind sog. analoge Merkmale.
Kooperation
gegenseitige Hilfeleistung
künstliche Zuchtauswahl
Ein Prozess, der genau wie die natürliche Selektion verläuft, nur dass der Reproduk-tionserfolg alternativer Typen einer Population vom Menschen bestimmt wird.






















