Buchstabe / E

Emittieren
äußern, bezieht sich auf das Lautäußerungsverhalten.
 
Engramm
Bezeichnung für spezifische Veränderungen in den Zellen oder Zellverbänden des Zentralnervensystems als Folge physiologischer Erregung.
 
Epigenese
Gesamtentwicklung eines Lebewesens im Kontext der Umwelt (in stetiger Ausein-andersetzung mit ihren Bedingungen und individueller Anpassung an diese).
 
Erbkoordination
Eine angeborene, in hohem Maße formkonstante Verhaltensreaktion, ausgelöst durch einen spezifischen, relativ einfachen Reiz. Wenn ein solches Verhaltensmuster erst einmal aktiviert ist, wird es möglichst vollständig ausgeführt. (z.B. Sequenz des Futtervergrabens bei Caniden, welche auch auf glattem Parkettfußboden mit Kopf-bewegungen des Eindeckens mit Erde und Schnautzenstoßen, um diese zu planieren, abgeschlossen wird).
 
Ethogramm
Verhaltensinventar oder Aktionskatalog; eine möglichst genaue und detaillierte Bestandsaufnahme alle bei einer Art, bzw. Rasse vorkommenden Verhaltensweisen. Die Erstellung eines Ethogramms ist Grundlage und Voraussetzung für die Planung und Durchführung jeder experimentellen Untersuchung und für die Deutung ihrer Ergebnisse.
 
Ethologie
Verhaltensbiologie; die Erforschung von proximaten Ursachen des Verhaltens, seines adaptiven Wertes und seiner stammesgeschichtlichen Entstehung und Entwicklung (Phylogenese)
 
Ethopathie
Eine nicht sehr häufig benutzte Bezeichnung für genetisch determinierte Verhaltens-störungen (Atrophien, Hypotrophien oder Hypertrophien bestimmter Verhaltensweisen, im Sinne von (Immelmann,Lorenz und Tembrock).
 
Eustress
Kontrollierbare Belastung, welche die Aufmerksamkeit sowie die Antwortbereitschaft erhöht. (Vigilanz). Ist förderlich für die Gesamtvitalität des Organismus. So werden brachliegende Lösungswege für belastende Umweltanforderungen reaktiviert.

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Evaluieren
Bewerten, beurteilen 
 
Evolution
Stammesgeschichtliche Entwicklung, Abstammungslehre. Die Lebewesen haben sich im Laufe der Erdgeschichte gewandelt.
Dieser Wandlung liegen Veränderungen des Erbgutes einer Population zugrunde, die allmählich zur Entwicklung höher organisierter und spezialisierter Formen aus ein-facheren Vorstufen führt.
 
evolutive Valenzen
Wertigkeiten von Merkmalen für die stammesgeschichtliche Entwicklung (Evolution) von Tieren.
 
exogen
durch äußere Ursachen (Reize) bewirkt
 
Explorationsverhalten
Erkundungsverhalten, Neugierverhalten. Das Aufsuchen und aktive Untersuchen neuer Reizsituationen ohne unmittelbare Notwendigkeit.
 
Extinktion
Im Zusammenhang mit lernen verwendeter Begriff; Estinktion bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, mit der ein bestimmtes Verhalten ausgeführt wird, sinkt, wenn das Verhalten nicht wieder verstärkt (belohnt) wird.

 
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